provokativ
tiefsinnig
lesenswert

zu weit
Über die Grenzen von heilig und profan

Darf ich ein Fotoshooting mit einer geweihten Hostie machen? Wie viel Unterschied ist zwischen normalem Wein und gewandeltem Wein? Und ist der Ärger gerechtfertigt, wenn jemand eine Monstranz auf eine Parkbank stellt, um seiner Gemeinde das Geheimnis von Fronleichnam näher zu bringen?

Das Buch „zu weit – Über die Grenzen von heilig und profan“ wird auf diese Fragen keine Antworten geben. Wie auch? Jede:r ist anders erzogen worden, jede:r hat einen anderen Zugang zu Glaube und Religion, wohnt in unterschiedlichen Ländern, Gegenden und Gesellschaftsschichten.

Doch das Buch kann etwas anderes: Fragen stellen – immer und immer wieder, Diskussionsstoff bieten und anregen, eine eigene, persönliche Meinung über heilig und profan zu bilden.

Verschiedene Texte unterschiedlicher Autoren, Kunstobjekte zweier Künstler, Fotostrecken, Illustrationen und noch vieles mehr sind im Buch zu weit zu finden. Der Schwerpunkt der Betrachtung des Themas liegt auf einer westeuropäischen geprägten, katholischen Sicht auf Kirche und Glaube.

140 Seiten, Hardcover, 29,00 Euro

„Ich stehe bewundernd vor Ihrem Mut, Ihrer Herangehensweise an diese schwierigen Themen und der gelungenen und überzeugenden Realisierung. Das Ganze ist eine gewaltige, gewagte Leistung.“

Alfred Grimm
Künstler der Kruzifix-Objekte

Die Geschichte dahinter

Profanierte Kirchen haben eine besondere Anziehung auf mich. Etwas, was mal heilig war, soll nun nicht mehr heilig sein – und das nur, weil was passiert ist? Das Gebäude, welches mich zu diesem Buchprojekt innerhalb meines Kurses bei Frau Prof. Gertrud Nolte inspiriert hat, war das Spitäle in Würzburg.

Ausgehend von diesem Ort wurden die Fragen spannend, ab wann man etwas als heilig deklariert und wann es nur profan ist. Und warum eigentlich nur profan? Ist das also etwas Negatives?

Ausgehend von der sprachlichen Verwendung der Worte heilig und profan, stellten sich mir immer neue Fragen und Ideen, die bis heute nicht endgültig bearbeitet oder mit anderen diskutiert werden konnten. Aus diesem Grund gibt es auch den Blog hier auf der Seite. Schauen Sie doch gerne dort vorbei.

Katharina Gebauer

Mein Name ist Katharina. Größer als die meisten Leute denken und doch habe ich die 1.80 m nicht geknackt. Ich liebe Knoblauch und Spinat und kann bei Chips erst aufhören, wenn sämtliche Tüten im Haushalt leer sind. Klarinette spiele ich seit ich neun bin. Doch mittlerweile habe ich meist die Seite im Orchester gewechselt, denn ich lernte das Dirigieren lieben. Kirche ist für mich erst seit einem Taizé-Besuch in der 11. Klasse wieder so richtig ein Thema. Klischeemäßig, ich weiß – aber wenn es hilft? Seitdem fesselt mich das Thema Glaube in verschiedenen Bereichen: Jugendarbeit in Münsterschwarzach, Fotoreportagen wie „Für den Glauben“ oder eben dieses Gestaltungsprojekt.

Zu meinen Stärken gehört Menschen zu motivieren und von einer Sache begeistern zu können; zu meinen Schwächen, dass ich selten “Nein” sagen kann. Ich liebe die Farbe Blau, die Nordsee und eine aufgeräumte Wohnung. Und Dvořák.

www.katharinagebauer.de

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